Kukuk

KuKuk und die gemeinsame Arbeit am Campus

Was bedeutet eigentlich ein Einsatz der 9. Klasse für die Gestaltung des Außengeländes (KuKuk) aus pädagogischer Sicht?

Unsere Schule zeichnet sich ja unter anderem durch lebensnahe, erlebnisreiche Aktionen aus. Dabei handelt es sich um Schule/Unterricht in einem praxisorientiertem Kontext.
In der Campus-Aktion unter professioneller, pädagogisch geschulter Anleitung durch Fachkräfte von KuKuk und Unterstützung der Lehrerschaft konnten sich die letztjährigen 9. + 10. Klässler im 1. Bauabschnitt ein „kleines Denkmal“ setzen. Sich in der Oberstufe für die Bewegungsmöglichkeiten der Unterstufe einzusetzen wurde nicht nur durch mannigfaltiges Kinderlachen belohnt, sondern es beinhaltete

·        einen Einblick in das Wirken der sozial engagierten Firma KuKuk aus Stuttgart (Gründung durch ehemalige Waldorfschüler).

·        Nachvollziehbarkeit eines ganzheitlichen Prozesses: Entstehung einer Idee – Konzeptionserstellung – Planung (mit Schülerbeteiligung) – Finanzierung (u.a. Crowdfunding) – konkrete Umsetzung.

·        Möglichkeiten des freien kreativen Bauens innerhalb eines Konzepts wurde erlebt (auch als Fortsetzung der Anlage vom Waldpraktikum der 8. Klasse).

·        Durch Selbstgestaltung wurde das eigene Wertschätzen der entstandenen Objekte gesteigert, was sich direkt im Umgang damit und der Pflege wiederspiegelt.

Insgesamt förderte es, dass wir uns in der Schule als Schulgemeinschaft (Schüler – Eltern – Lehrer – Hausmeister) betrachten und die Aktion der damaligen Oberstufenschüler ermöglichte auch die Umsetzung ihres Interesses an einem eigenen selbstverwalteten Oberstufenraum (ehemaliges Pizzahaus).

Für den Campuskreis
C. Gräter